Auf einer Landbrücke zwischen dem Schwarzen Meer und dem Kaspischen See liegt einer der ältesten Staaten der Welt, Armenien. Schon vor und während der Antike lebte, handelte und kämpfte dieses Volk mit den Aramäer, Assyrern und Persern. Alexander der Große wollte das armenische Bergland einst für sein mediterranes Megareich erobern, doch dazu kam er nicht mehr.Aus dieser Zeit bleibt der Mythos die Arche Noah sei auf dem über 5.000 Meter messenden, mit Schnee und Eis bedeckten Berg Ararat gestrandet. Vielleicht nicht ohne Grund, Armenien gilt schliesslich - gemeinsam mit seinem Nachbarland Georgien - als christliche Enklave im islamischen Vorderasien, als Nation zwischen Okzident und Orient. Auf individuellen oder geführten Rundreise durch diese Region wird man also zahlreiche altehrwürdige Kirchen und abgelegene Klöster besichtigen können. Einige dieser jahrhundertealten religiösen Stätten sind von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden. Dazu gehört etwa der Amtssitz des armenisch-apostolischen Katholikos, die Kathedrale von Etschmiadsin oder das bereits im 4. Jahrhundert an einer heidnischen Quelle gegründete Geghard-Kloster, für dessen Gänge und Räume zum Teil Höhlen ...
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